Was deutsche Olympia-Helden von gestern heute tun

Was deutsche Olympia-Helden von gestern heute tun

07.02.2018

Keine Frage, die Olympischen Spiele sind die weltweit strahlendsten Sportwettkampfveranstaltungen. Als Treffen der Jugend der Welt sollen sie nicht nur dem sportlichen Vergleich, sondern auch der Völkerverständigung dienen. Nur allzu verständlich also, dass die Teilnahme an Olympia auch für deutsche Sportlerinnen und Sportler das Highlight ihrer Karriere, vielleicht sogar ihres gesamten Lebens, darstellen.

Aber was geschieht, wenn Olympia-Teilnehmer oder gar Olympia-Helden aus dem Rampenlicht heraustreten, weil die sportliche Karriere beendet ist? Welchen Berufsweg schlägt jemand ein, der sich zuvor mit den Besten der Besten weltweit gemessen hat? Wir schauen uns eine Reihe von deutschen Athletinnen und Athleten an, die bei Olympischen Spielen der Vergangenheit zu Ruhm und Ehre gelangten – und sich nun in ganz anderen Bereichen betätigen. So viel sei jetzt schon verraten, ein deutscher Olympia-Held hat den Weg ins Casino gefunden – nicht etwa als Spieler, sondern als Croupier!

Von der Matte an den Roulettetisch: Konstantin Schneider

Deutscher Ringer Konstantin SchneiderFoto: www.focus.de

Der 1975 in der damaligen Sowjetunion geborene Konstantin Schneider ist ein deutscher Ringer im griechisch-römischen Stil. Nach seiner Umsiedlung in die Bundesrepublik Deutschland schloss sich Schneider dem saarländischen Sportverein KSV St. Ingbert an und wurde dort von seinem Vater trainiert. 1992 wurde er deutscher Jugendmeister in der Gewichtsklasse bis 63 kg Körpergewicht im griechisch-römischen Stil. Ein Jahr später wurde er deutscher Jugendmeister in der Gewichtsklasse bis 68 kg Körpergewicht. 1995 wurde er deutscher Juniorenmeister im Weltergewicht und bereits 1996 erstmals deutscher Meister bei den Senioren im Weltergewicht.

Zu seinen sportlichen Höhepunkten zählt ohne Frage die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2004, wo er bis ins Viertelfinale gelangte und erst dort dem Olympiasieger von 2000, Warteres Samurgatschew aus Russland unterlag. Beruflich verschlug es Konstantin Schneider in die Spielbank Saarbrücken. Angefangen hat er dort im Spielautomaten-Bereich, doch das wurde dem Athleten bald zu langweilig. Prompt schulte er zum Croupier um und diesen Beruf übt der Olympia-Held nun aus.

Aus dem Kanu auf die Feuerleiter: Kurt Kuschela

Deutscher Kanute Kurt KuschelaFoto: Alchetron.com

Der 1988 in Berlin geborene Kurt Kuschela begann seine sportliche Laufbahn schon als Zehnjähriger. 2012 konnte sich der 1,83 m große Athlet im Zweier-Kanadier über 1000 Meter mit seinem Partner Peter Kretschmer für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifizieren. Und diese wurden ein glänzender Erfolg: Kuschela und Kretschmer errangen bei den Spielen die Goldmedaille. Noch während seiner sportlichen Laufbahn begann Kuschela eine Ausbildung zum Feuerwehrmann. Statt Medaillen zu gewinnen, hat sich der Athlet nun dem Motto „Leben retten!“ verschrieben.

Gestern meisterhaft am Gewehr, heute Meisterin als Tischler: Sonja Scheibl

Deutsche Trap-Sportschützin Sonja ScheiblFoto: www.ndsb-sh.de

Die 1979 in Itzstedt (Schleswig-Holstein) geborene Sonja Scheibl trat als Trap-Sportschützin erstmals international in Erscheinung, als sie bei den Weltmeisterschaften 1998 in Barcelona mit ihrer Mannschaft die Bronzemedaille errang. Ein Höhepunkt ihrer Karriere war die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 in London, wo sie Platz 17 erreichte. Während ihre Sportart, das Trapschießen, etwas Zerstörerisches hat – beim Trap wird auf Wurfscheiben geschossen –, hat sich Sonja Scheibl beruflich für etwas Aufbauendes entschieden: Sie ist Tischlermeisterin und baut Möbel.

Als Wasserspringer auf dem Podest, als Bademeister im Beruf: Martin Wolfram

Deutscher WasserspringerMartin WolframFoto: Lutz Hentschel

Als Turm- und Kunstspringer heißt es seinen Körper falten, biegen, einrollen, strecken und verdrehen können. Kein Problem für Martin Wolfram – mit 55 kg Körpergewicht und 1,64 m Körpergröße bringt der Athlet beste Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg mit. Schon als 15-Jähriger gewann er Gold vom 1-m- und 3-m-Brett und Bronze vom 10-m-Turm bei den Junioren-Europameisterschaften. Als Olympionike erreichte der Dresdner bei den Spielen in London 2012 im Wettkampf vom 10-m-Turm den achten Platz, vier Jahre später bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro erreichte er den fünften Platz vom Turm. Dem Element Wasser ist Martin Wolfram auch beruflich treu geblieben: Der heute 26-Jährige ist als Bademeister tätig.

Vom Tennis-Ass zum Poker-Ass: Boris Becker

 deutscher Tennisspieler Boris BeckerFoto: R Scrader

Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker gewann 1992 bei den Olympischen Spielen gemeinsam mit Michael Stich die Goldmedaille im Doppel. Mit Boris Becker entdeckte der größte deutsche Tennis-Held und Olympiasieger seine Leidenschaft für das Pokern. Dank seiner diversen Sponsoringdeals ist der gebürtige Leimener bei vielen internationalen Events vertreten. Warum er sich ausgerechnet auf das Pokern verlegt hat, wurde Becker naturgemäß häufig gefragt. „Gelernt hatte ich das Spiel schon vor langer Zeit“, erklärte die deutsche Tennis-Legende, „und ich weiß, dass Können und Durchhaltevermögen entscheidend sind“, führte er aus. „Ich hoffe, meine Erfahrung vom Tennisplatz zu meinem Vorteil nutzen zu können.“

Sein Debüt gab er im April 2007 bei einem Turnier in Monte Carlo. Noch im selben Monat gelangte er beim Mail Event der World Poker Tour in Las Vegas ins Geld. Mag der ganz große Erfolg am Pokertisch für Becker noch ausgeblieben sein, hat er doch immerhin Turniereinnahmen von mehr als 100.000 US-Dollar für sich verzeichnen können. Nach sechs Jahren als Werbeträger für die Onlinepoker-Plattform PokerStars ist Boris Becker seit Dezember 2016 Botschafter der Plattform PartyPoker.

Im ersten Leben Curler, im zweiten Raumfahrtingenieur: Peter Rickmers

Deutscher Curler Peter RickmersFoto: Alchetron.com

Der aus einer Hamburger Reederfamilie stammende Peter Rickmers betreibt schon seit seinem zehnten Lebensjahr den Sport Curling. Heute ist er einer der besten deutschen Curler und gewann die Deutsche Meisterschaft 2012, 2013 und 2014. Seine größten internationalen Erfolge waren ein siebter Platz bei den Curling-Europameisterschaften 2011 in Moskau und ein elfter Platz bei der WM ein Jahr später in Basel. Olympische Ehren wurden ihm 2014 in Sotschi zuteil, auch wenn seine Mannschaft frühzeitig ausschied. Von der Eisfläche seines Sports hat es ihn beruflich eher in die Lüfte verschlagen: Peter Rickmers arbeitet als Luft- und Raumfahrtingenieur an der Uni Bremen. Dort entwickelt er Technologien für leisere und sparsamere Triebwerke und arbeitet an der Planung und Produktion von Fahrwerken oder der Kabinenausstattung.

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Diana Thurmann

Diana Thurmann

Content-Managerin bei CasinoWelt.de

Diana 's Geschichte

Diana ist Content-Manager bei CasinoWelt.de und hat bereits viele Artikel im iGaming-Bereich verfasst. Diana ist spezialisiert auf politische Wetten und Spielstrategien.

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